Donnerstag, 5. November 2009

ARTGERECHT

Heute das neue Album von Roger Cicero gekauft. ARTGERECHT.

Und das ist es auch: „artgerecht“ Ziemlich geil. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Musikalisch dank der genialen Bigband einfach klasse und die Texte gewohnt flippig und trotzdem tiefgründig, diesmal auch eine bunte Mischung aus Balladen und Typisch-Männer-Texten. Eigentlich die Geschichte eines Mannes, der zeigt, nicht nur DIR passiert so’n Scheiß, danke gleichfalls, willkommen im Club. Mit diesem Album sagt er das, was er im letzten schon ausdrücken wollte noch mal deutlicher und differenzierter. Genialer Typ – hab lang nicht mehr so ne geile Scheibe in der Hand gehabt, auch wenn die Stimme Geschmackssache ist. Ich finde sie hat Charakter – So singt eben nur er. Absolut empfehlenswert!

Achja noch was! An alle Frauen die in einer Beziehung mit einem Mann sind oder es vor haben: Hört euch Artgerecht mal an. Das Lied (aber eigentlich auch das ganze Album) gibt einige Tipps im Umgang mit Männern, weil so kompliziert ist das eigentlich gar nicht. Sofern Er es erst meint.



Mit artgerechten Grüßen
Euer Ulenspiegler

Samstag, 24. Oktober 2009

You could be my flamingo

Pink - it was love at first sight!

An der KHG (Katholische Hochschulgemeinde - meine neue Arbeitstelle, bzw. Zivistelle) läuft gerade eine Vortragsreihe unter dem Thema "MYSTIK - Abendgespräche für Sinnsucher"

Ich hingegen liege SINNlos (ok, zwecks Heilung) niedergestreckt von meiner Arsch-OP in meinem Bett und höre das Lied "Pink" von Aerosmith.... An sich ne gute Sache. Aber acuh nicht sehr SINNvoll. Oder?

Freud hat mal SINNgemäß gesagbt: Wer nach dem SINN des Lebens sucht, ist krank, weil schon die alleineige Frage nach der Existenzberechtiogung des Ichs eine psychisch abnormale Verhaltensweise ist... Interessant.

Ich sag mir einfach: PINK - It's my new obsession. GEiles Lied, geile Band, geiles Video... Warum also nach dem Sinn fragen?

Während ich so vor mich hinSINNiere, entSINNe ucg mich an einen Post zum Thema Glück, den ich hier mal verfasst habe... Mittlerweile weiß ich ein wenig mehr über das Thema. Epikur und Kant ind dabei meine liebsten Philosophen. Mit wem ich mich in diesem Thema etwas schwer tue ist Jesus. Der gute hat ziemlich ungewöhnliche Ansichten, was das Glück betrifft. Aber das ist jetzt nebensächlich. Wenn ich also schon - dank Freud - nicht nach dem SINN meiner Existenz fragen darf, dann wenigstens nach ndem Glück meiner Existenz oder? Denn wer glücklich ist, dem ist der SINN und Zweck dieses Glücks relativ ergal oder? Oder?

Naja, Pink, it's the color of passion.... (my new obsession) Aber vielleicht ist Glück auch einfach der einzige SINN, der wirklich relevant ist? Vielleicht will uns Aerosmith genau das sagen? Wer mit Pink glücklich ist... naja, ich schweife ab, und mir klann vwermutlich eh wieder mal keiner folgen. DAs Lied macht irgendwie weich im Kobb...




PINK, when I turn off the light.
Gute Nacht

Montag, 19. Oktober 2009

Mein Sanitäter in der Not

Keine Ahnung ob das hier jemand ließt, ist mir ehrlich gesagt auch egal. Ich will aufräumen hab ich gesagt. Aufräumen und dieses Blog reanimieren... Ach wissta was? Arschlecken! Ich will schreiben. Und das tu ich jetz auch. Denn eigentlich ist das momentan das einzige was Sinn macht. Ich will mich hier nicht beschweren und das soll auch nicht zu einer Art Selbsthilfe-Blog werden. Aber ich merke dass mir was fehlt.
Heute zum Beispiel. Da will man sich mal betrinken und sich n schönes Pfläumchen genehmigen und der Supermarkt um die Ecke hat natürlich nur die Klopfer-Version da. Klar. Warum sollte jemand der sich betrinken will das nicht mit 25 kleinen drecks-20ml Fläschchen tun? Ich sags euch! Weil die Dinger verhindern, dass man zu viel aufeinmal trinkt. Also doof. Gekauft hab ich se trotzdem. Hab gemerkt, dass Alkohol dir nicht hilft mit komischen Gefühlen fertig zu werden, aber immerhin erscheinen mir die Probleme jetzt nicht mehr so schlimm. Im Gegenteil, ich fühle mich irgendwie inspiriert und irgendwie finde ich die Gefühle jetzt lustig. So lustig sie eben sein können.
Auch interessant ist, dass ich jetzt glaube Nietzsche verstehen zu können. Auch wenn ich nicht verstehe, warum jemand mit so nem Namen überhaupt berühmt wurde. Wüsstet ihr immer wie man den Typ schreibt? Naja Nebensache.
Achja, ich war ja dabei zu erzählen was mir fehlt. Hm, eigentlich nichts. Und ich hasse Leute, die im Twitter oder sonst wo ihre Probleme Kund tun und dann Mitleid erwarten. Das will ich nicht, ok? Noch mal ganz klar, wenn ihr jemanden bemittleiden wollt, bemittleidet euch selbst! Mir geht’s nämlich gut. Denn: Ich habe eine tolle Freundin, einen tollen besten Freund, einen Super Zivi-Platz und dadurch auch angenehm Kohle. Ok, Freunde hab ich nicht mehr so viele, aber das liegt an mir selbst. Ich hab mich bzw verändere mich gerade. Meine Freunde, oder zumindest die, die mich mochten melden sich nicht mehr bei mir, weil ich sie vernachlässigt habe. Weil: Menschen sind anstrengend. Und soziale Kontakte kosten Energie und Zeit. Ich habe zur Zeit weder noch. Allein dieser Text hier kostet mich viel Überwindung. Aber ich glaube das ist nötig. Denn ist weiß jetzt, was mir fehlt. ICH. Denn auch wenn ich soviel über mich zu erzählen weiß und sagen kann was alles an mir liegt und dass ich mich verändere und was nicht alles, weiß ich einfach nicht wer ich bin. Ok, das Thema ist bestimmt nicht neu. Aber ich weiß es einfach nicht. Ich bin kein Teenager, der verzweifelt auf der Suche nach der Richtigen Clique ist und ich bin kein Mitt-40er der während seinem zweiten Frühling einen Selbstfindungskurs bei irgendwelchen zwielichten Gurus bucht. Vielleicht stehen diese Leute ja vor dem selben Problem. Aber letztendlich glaube ich nicht, dass ich mir diese Frage so einfach stelle.
Das ganze fängt bei meinem Traum an. Ich will auf die Bühne und ich denke, dass ich das durchaus schaffen kann. Die Vorraussetzung hab ich, ok etwas mehr Ausdauer trainieren aber nichts, was sich nicht verwirklichen lässt. Wenn ich nicht auf der Bühne stehen kann, geht’s mir schlecht. Wenn ich eine Rolle spiele, dann nicht für andere oder für den Applaus, sondern weil es mir gut tut. Ich tauche dann ab, woanders hin und gebe meinen Körper quasi an eine andere Persönlichkeit ab. Ok, das klingt wieder nach dramatischem Künstler-quatsch, aber ich meine das nicht so. Ich fühle mich dann wohl, wenn ich nicht ich selbst bin.Vielleicht ist es gar nicht die Tatsache, dass ich nicht ich selbst bin, sondern die Tatsache, dass ich JEMAND bin. Jemand, der klar abgesteckte Charakterzüge hat, jemand der genau weiß, was er tut und was er sagt. Diese Art von Sicherheit ist nicht zu unterschätzen. Stellt euch vor, ihr wäret mit einem Stuhl in ein Zimmer eingesperrt. Was würdet ihr nach einer Weile tun? Natürlich. Sich auf den Stuhl setzen. Klarer Handlungsablauf in einem abgeschlossenen System. Was aber, wenn ihr die Wahl zwischen einem Stuhl, einem Sofa und einem Sitzsack habt? Ich weiß nicht ob mir irgendwer, sofern das hier jemand liest, noch folgen kann... Alles was ich sagen will ist, ich habe mich verloren. Irgendwo in der Oberstufe. Ich war dabei, man kannte mich, ich war bekannt und bin es auch sicher immer noch, zumindest auf meiner Schule. Aber irgendwie hab ich keine Lust mehr immer fröhlich und entertainend zu sein. Wie gesagt, Freunde kosten Energie.
Irgendwie scheine ich es noch nicht ganz getroffen zu haben, aber es ist ein Anfang. Ich glaube auch dass die Kiste Klopfer langsam wirkt. Aber ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg. Immerhin habe ich das Problem erkannt. Ich suche nach meiner Persönlichkeit und meinem Glück.

Das dürfte Kompliziert werden. Vielleicht helfen mir Kant und Epikur?

Gute Nacht.

Montag, 4. Mai 2009

Der Grund warum ich keine Zeit habe...

Ist unter anderem meine ABI-Präsentation. Denn im Gegensatz zu den schriftlichen Prüfungen versuche ich hier wirklich was zu reißen...

Nur um euch eine ungefähre Ahnung von dem zu vermitteln was ich mache, hier das Quellenverzeichnis, mit Quellen die ich ALLE berücksichtigt habe, bzw noch werde...


Quellenverzeichnis

Dresdner Hefte 80
Das „Rote Königreich“ und sein Monarch
ISBN 3-910055-74-5 ; ISSN 0863-2138

Robert Hofmann
Geschichte der deutschen Parteien – von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart
Serie Piper, Feb 1993 ; ISBN 3-492-11648-5

Horst Heimann/Thomas Meyer (Hrsg.)
Bernstein und der Demokratische Sozialismus
1.Auflg. Berlin, Bonn, Dietz 1978
Internationale Bibliothek, Band 114 ; ISBN 3-8012-1114-2

Raoul Giebenhain
Der Revisionismus Eduard Bernsteins und die Identitätssuche der deutschen Sozialdemokratie
Technische Universität Darmstadt, Institut für Geschichtswissenschaften
Wissenschaftliche Hausarbeit für das Lehramt an Gymnasien, Oktober 2007

Sachwörterbuch der Geschichte Deutschlands und der deutschen Arbeiterbewegung - Band 2
Dietz Verlag Berlin 1970 (DDR)
k 3734 FES 11.9.70 - Archiv der Sozialen Demokratie, FES Bonn

Thomas Meyer (Hrsg.), Friedrich Ebert Stiftung
Lern- und Arbeitsbuch deutsche Arbeiterbewegung, Band 1
Verlag Neue Gesellschaft Bonn, ISBN 3-87831-466-3

Hrsg.: Thomas Meyer, Karl-Heinz Klär, Susanne Miller, Klaus Novy, Heinz Timmermann
Lexikon des Sozialismus
Bund-Verlag Köln, 1986 ; ISBN 3-7663-0596-4

Hrsg. C. D. Kernig
Sowjetsystem und demokratische Gesellschaft, Eine vergleichende Enzyklopädie, Band V
Herder Verlag Freiburg/Basel/Wien 1972
k 2362 FES 15.9.72 – Archiv der Sozialen Demokratie, FES Bonn

Bernstein, Eduard
Der Revisionismus in der Sozialdemocratie : ein Vortrag gehalten in
Amsterdam vor Akademikern und Arbeitern ; mit einem Anhang: Leitsätze
für ein sozialdemocratisches Programm / von Ed. Bernstein. -
Electronic edition. - Amsterdam : Cohen, 1909. - 48 S.
http://library.fes.de/prodok/fa79-02046.pdf

Bernstein, Eduard
Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der
Sozialdemokratie / von Ed. Bernstein. - Stuttgart : Dietz, 1899. - X,
188 S.
http://ia351428.us.archive.org/1/items/dievoraussetzung00bern/dievoraussetzung00bern.pdf

Bernstein, Eduard
Der Sozialismus einst und jetzt : Streitfragen des Sozialismus in
Vergangenheit und Gegenwart / von Eduard Bernstein. - Stuttgart : Dietz
[u.a.], 1922. - 142 S.
http://www.gutenberg.org/files/24523/24523-h/24523-h.htm
http://www.marxists.org/deutsch/referenz/bernstein/1922/soz/index.html

Kautsky, Karl
Bernstein und das Sozialdemokratische Programm : eine Antikritik / von
Karl Kautsky.
Stuttgart : Dietz, 1899. - VIII, 195 S.
http://library.fes.de/prodok/fa-44558.htm

Kautsky, Karl <1854 - 1938>
Das Erfurter Programm in seinem grundsätzlichen Theil erläutert / von
Karl <1854 - 1938> Kautsky. - Electronic edition. - Stuttgart : Dietz,
1892. - VIII, 262 S.
Zsverficht mit: Kautsky, Karl: Die soziale Revolution. 3. Aufl.
http://library.fes.de/prodok/fa87-01370a.htm

Luxemburg, Rosa
Sozialreform oder Revolution?. - 2. durchges. und erg. Aufl.. - Leipzig
: Verl. d. Leipziger Buchdr., 1908. - 84 S.
http://www.internationalesozialisten.de/Buecher/Klassiker/Lenin%20u.a/Sozialreform%20oder%20Revolution.pdf

Das Erfurter Programm : Sozialistische Dokumente. - Electronic edition.
- Offenbach : Bollwerk-Verl., 1946. - 94 S.. - (Schriftenreihe Demokratie und Sozialismus ; 3)
http://library.fes.de/prodok/fa86-01565.htm

Kampffmeyer, Paul
Mehr Macht! : kritische Streiflichter auf das Erfurter Programm der
deutschen Sozialdemokratie / von Paul Kampffmeyer. - Electronic edition.
- Berlin : Verl. d. Sozialistischen Monatshefte, 1898. - 38 S.
http://library.fes.de/prodok/fa-23859.pdf

http://library.fes.de/fulltext/bibliothek/chronik/

http://library.fes.de/cgi-bin/populo/sozmon.pl

http://www.marxists.org/deutsch/archiv/luxemburg/1899/sozrefrev/index.htm

http://www.vereinte-linke.org/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=27

http://library.fes.de/pdf-files/historiker/04803.pdf

http://library.fes.de/pdf-files/akademie/online/06085.pdf

http://wikipedia.org

Bilder über: http://images.google.de


Hass!
Ulenspiegel...

Freitag, 20. März 2009

Abiturpause

Wie der Name schon sagt: Bis Abschluss der schriftlichen Abiturphase, liegt dieses Blog auf Eis. Ich werde mich in meiner Höhle einschließen und hoffen, dass ich diese Zeit überstehe.

Mit unmotivierten Grüßen
Ulenspiegel